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An die Zeit Mai/Juni 2001
wird jeder Lokleiter in Kempten noch längere Zeit mit Schrecken
zurückdenken. Deshalb ein kleiner Bericht in 9 Fotos am Anfang der V
100-Fotos.
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Am 28. Mai bin ich mit 212
249-7 und 212 094-7 als Lz 66930 von Kempten nach Ulm gefahren um
unseren Benzin-Gag 62731, den wir sonst mit 218-Doppeltraktion
bespannen, zu holen. Die ersten 2 Fotos zeigen meine Lz in Bad
Grönenbach. Hier warte ich auch Kreuzung mit einem Gegenzug.
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So gemütlich mit
Blümchen geht es nicht immer zu. In der besagten Zeit verweilten
einige 218 zu einer Bedarfsausbesserung im Aw Bremen. Hinzu kamen auch
Standloks im Kempten (z.B. wurde in unsere 218 die neue 'Indusi' PZB
90 eingebaut) u.ä. So fuhr ich halt den besagen Güterzug mit dem V
100-Doppel, eine ganz neue Erfahrung. (Bahnhof Altenstadt/Iller)
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Für meine Lz steht das Signal
auf Halt! Einige
628-Leistungen (z.B. nach Pfronten und Oberstdorf) wurde mit unseren
fabrikneuen VT 642 abgedeckt. Auf dem wird zwar munter ausgebildet,
aber noch können nicht die Hälfte unserer Lokführer 642 fahren !
(Bahnhof Gerlenhofen)
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Die durch 642
freigesetzten 628 fuhren fleißig in den 218-Plänen. 628 können halt
viele Lokführer fahren. Es gab sogar Eilzüge nach Ulm, München und
Lindau mit 212! Aber zurück zu meinem 212-Doppel. In Kürze wird das
Ausfahrsignal von Gerlenhofen Hp2 zeigen, dann geht es weiter über
Neu-Ulm nach Ulm Rbf.
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Kurze Zeit später stehe
ich in Ulm Rbf auf meinem Kesselzug. Bin ich bisher die Lz mit den
beiden Lokomotiven mit 100 km/h im großen Gang gefahren, habe ich nun
beide Loks in den kleinen Gang umgestellt, der eine Geschwindigkeit
von max. 65 km/h zulässt. Original-Zitat eines Rangierers in Ulm:
"Mit dem Spielzeug willst Du DEN Zug ins Allgäu fahren ???"
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Die ersten Meter sind
geschafft. Bis Neu-Ulm gibt es ja auch keine Steigungen. Wenn ich
ehrlich bin, ist mir doch ein bisschen mulmig zumute. Einen Zug, der
über 1600 t wiegt, mit 212-Doppel von Ulm nach Kempten ...
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... so etwas habe ich noch
nie gefahren. Heute ist ein heißer Frühsommertag und ich werde den
beiden Loks alles abverlangen. Hoffentlich halten die Lüfteranlagen
meiner beiden V 100 durch. Bis zum Brechpunkt bei Reicholzried steigt
die Strecke fast 70 km lang an, mal weniger aber oftmals recht stark.
(Bf Neu-Ulm)
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Hier erwarte ich in
Gerlenhofen meine nächste Kreuzung. Um es kurz zu sagen, meine beiden
Damen haben mir gezeigt, dass sie noch lange nicht zum 'Alten Eisen'
gehören und haben mich nicht im Stich gelassen. Die Steigung von
Memmingen bis Reicholzried habe ich mit ca. 40 km/h geschafft - eine
stolze Leistung für meine 212'er.
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Am 22.10.1999 warte ich
auf meiner 218 und IC 714 nach Ulm (- Dormund) in Sonthofen Gl. 1,
während ein Kollege von mir mit 212 128-3 den Üg 61962 rangiert.
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Das ist schon lange Zeit
her: nach Übernachtung in Augsburg stehe ich abseits vom alten
Bahnhof von Gessertshausen mit 212 146-5 und warte darauf, einen
Arbeiterzug nach Augsburg fahren zu können. Von dort aus geht es mit
der gleichen Lok und einem Expreßgut-Zug nach Kempten, wo Feierabend
ist.
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Am 9. Februar 1999 war das
Allgäu wieder einmal tief eingeschneit. Nicht nur die Autofahrer
haben dann mit dem weißen Element zu kämpfen. Hier sehen wir 212
178-8, abgestellt im Kemptener Ladehof, gleich neben der Lokleitung.
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Im Herbst des selben
Jahres, am warmen 15. Oktober 1999, fuhr ich das letzte Mal auf der
212 178-8. Hier stehe ich noch im Bw Buchloe, in Kürze bespanne ich
meinen Güterzug nach Augsburg, von dort aus geht es zurück nach
Kempten. Kurze Zeit später wurde die Lok ausgemustert.
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Am 16.09.1991 hatte ich
wieder einmal den Güterzug nach Oberstdorf zu fahren. Der
Rangierdienst in Sonthofen ist beendet. Nun warte ich mit 212 180-4
bis der Gegenzug auf der eingleisigen Strecke eintrifft, so dass ich
weiter nach Oberstdorf fahren kann.
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Während ich in Immenstadt
auf meinen Zug warte, ist mein Kollege mit 212 296-8 eingetroffen und
hat bereits umgesetzt. Wir haben uns kurz über dieses und jenes
unterhalten. Seine Bremsprobe ist auch schon abgeschlossen. Nun wartet
er auf die Zustimmung des Fahrdienstleiters, damit er nach Kempten
weiterfahren kann. (Üg 61963 Oberstdorf - Kempten, 17.01.2001)
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